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Razer Copperhead vs. Raptor Gaming M2 |
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Saturday, 7. October 2006 |
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Seite 4 von 5 Die Mäuse im Spielbetrieb Kommen wir nun zu der eigentlichen Bestimmung dieser Mäuse, das Zocken. Auch auf dem Gaming Pad lässt sich die Copperhead wunderbar bewegen und reagiert absolut exakt auf jede Korrektur. Hier kann die Maus ihre Stärken ausspielen denn sie reagiert fantastisch schnell und lässt sich absolut präzise navigieren. Die Maus ist, mit ihren 109 Gramm, für meinen Geschmack einen Tick zu leicht. Die zusätzlich montierbaren Zusatzgewichte gibt es leider nur gegen Aufpreis. Da die Maus ein symmetrisches Design hat sind die Tasten auf der rechten Seite für einen Rechtshänder nur schwer zu erreichen. Das bei der Copperhead einzigartige „always on“ Prinzip des Sensors ist in der Praxis nur schwer zu testen da die Maus zwar auf jede Bewegung direkt reagiert, dies aber wohl eher auf den verbauten Sensor zurückzuführen ist. Auch die M2 lässt sich hier wunderbar einsetzen. Mit Hilfe der Zusatzgewichte kann der Nutzer wahlweise 10g oder 20g durch abziehen des Hecks montieren und die Maus so individuell konfigurieren. Das Gewicht kann hierbei mit einer Schraube fixiert werden, notwendig ist dies allerdings nicht. Ich habe mich für die 20g Gewicht entschieden, da so ein für mich optimaler Schwerpunkt entsteht. Trotz der mit bis zu 2400 DPI höheren Sensorauflösung als bei der Copperhead, ist die M2 in der Praxis nicht ganz so präzise, wie die Razer mit 2000 DPI. Durch das Wechseln per Knopfdruck kann immer die optimale Sensorauflösung gefunden werden. Leider geht dies nur durch einen Knopf, also muss man sich evtl. etwas länger durch die Skala hindurchklicken. Bei Einsatz eines Gaming Pads und maximaler DPI liegt die M2 in Punkto Schnelligkeit und Präzision knapp hinter der Copperhead. Die Software Beide Kandidaten kommen mit einer Treiber-CD und bieten eine eigene Software. Die der Copperhead springt einem direkt ins Auge, da Sie sehr auffällig gestaltet wurde. Hier lassen sich zusätzlich zu den Tasten an der Maus die Sensorauflösung und die Abfragefrequenz einstellen sowie alle Tasten frei belegen. Weiterhin kann man die Sensitivität, die Scrollgeschwindigkeit und die Doppelklick-Geschwindigkeit festlegen. In einem weiteren Untermenü ist es weiterhin möglich die X-Achsen Sensitivität getrennt von der Y-Achsen Sensitivität zu bestimmen. Zusätzlich sind die Mausgeschwindigkeit der Windows Systemsteuerung und deren Beschleunigung änderbar. Insgesamt ist die Software sehr ansehnlich und übersichtlich gestaltet. Sie macht einen durchweg positiven Eindruck. Der Treiber der M2 verzichtet auf ausdrucksstarkes Design und setzt hierbei auf gewohnte Windows Optik. Er erweitert einfach das vorhandene Maus Menü um weiter Punkte. Leider ist das Menü komplett auf Englisch. Durch die Software lassen sich die beiden Tasten auf der linken Seite, sowie die drei Tasten am Mausrad frei belegen. Hierbei kann einer Taste auch die so genannte Applikation-Funktion zugewiesen werden. Diese kann in einer weiteren Registerkarte konfiguriert werden, wo sich 8 Programme einstellen lassen, welche dann über eine Schaltfläche direkt auswählbar sind. Ähnlich funktioniert die Makro-Funktion. Hier können ebenfalls in einer weiteren Registerkarte 8 verschiedene Makros vordefiniert und somit später blitzschnell ausgeführt werden.
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 16. October 2006 )
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