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Razer Copperhead vs. Raptor Gaming M2 PDF Drucken E-Mail
Saturday, 7. October 2006

Die Mäuse in der Praxis

Sobald die Copperhead mit ihrem vergoldeten Stecker an den PC angeschlossen wird scheint dem Käufer ein klares Blau entgegen. Zusammen mit dem sonst komplett schwarzen Design bietet sich eine sehr gelungene Optik. Als kleines Gimmick ist unter dem Razer-Logo eine pulsierende blaue LED verbaut. Die Verarbeitung ist hervorragend und weißt keinerlei Schwächen auf. Auf der Unterseite der Maus ist eine unscheinbare Taste verbaut, mit deren Hilfe man zwischen den 5 verschiedenen Profilen wechseln kann. In jedem Profil ist die Abfragefrequenz und Sensorauflösung gespeichert. Nach dem Wechsel blinkt die Maus entsprechend der Profilnummer bis zu fünfmal auf.

Die M2 verfolgt hier andere Ziele. Sie verzichtet auf jegliche auffällige Beleuchtung. Lediglich bei Bewegung der Maus blinkt die durchsichtige Taste auf der Oberseite in grün. Dies ist jedoch völlig unscheinbar und kein Vergleich zur Lichtquelle der Razer. Auch hier lässt sich keinerlei Schwachstelle bei der Verarbeitung ausmachen. Die bereits erwähnte Taste auf der Oberseite dient dazu zwischen den möglichen Sensorauflösungen zu wechseln, hierbei bietet die M2 im Vergleich zur Copperhead die Möglichkeit einer feineren Adjustierung.





Die Mäuse im Alltagsbetrieb

Obwohl diese Mäuse sicher nicht primär für Internet oder Office Anwendungen erworben werden ist meist durchaus Alltagstauglichkeit gefragt.
Beginnen wir auch hier zunächst mit dem Exemplar von Razer. Die Maus ist ausreichend groß und ermöglicht so ein Aufliegen der kompletten Hand. Das ist Vorraussetzung für längeres entspanntes Arbeiten mit der Maus. Die 2 Tasten haben eine gummierte Oberfläche und sind sehr groß. Trotz der Größe haben Sie einen hervorragenden Druckpunkt, unabhängig davon, wo genau der Nutzer Sie drückt. Nachteil der Copperhead ist aber die geringe Fläche, mit der die Maus auf der Unterlage aufliegt. Hierdurch kommt es ab und an zu einem Kippeln. Die beiden Tasten an der linken Seite sind mit dem Daumen gut zu erreichen und haben auch einen klaren Druckpunkt. Die auf der rechten Seite befindlichen Tasten haben standardmäßig die Funktion der DPI Einstellung. So kann jederzeit auch unabhängig von der Abfragefrequenz im jeweiligen Profil die Sensorauflösung gewählt werden. Durch die Teflonfüße ist die Maus extrem leise auf dem Mauspad oder Tisch und lässt sich angenehm leicht bewegen. Das Mausrad ist zwar optisch ein Hingucker, allerdings rastet es beim Drehen hörbar ein.

Kommen wir nun zur M2 von Raptor Gaming. Sie bietet durch ihre breitere Form und ihr spezielles Rechtshänder-Design ein natürliches aufliegen der Hand. Dies wird durch den Vorsprung auf der rechten Seite darüber hinaus noch perfektioniert. Hier können der Ring- und der kleine Finger unverkrampft ruhen und die Maus liegt somit wunderbar in der Hand. Leider ist sie dadurch natürlich völlig unbrauchbar wenn man Linkshänder ist. Auch hier wurde auf Gummierung der Oberfläche zurückgegriffen, um einen angenehmen Kontakt sicherzustellen. Hierbei wurde jedoch die gesamte Oberfläche der Maus gummiert und nicht nur die beiden Tasten. Raptor Gaming bezeichnet dies als „Soft-Touch“ Oberfläche. Die beiden Haupttasten haben auch hier einen klaren Druckpunkt, welcher egal wo man auf der Taste drückt angenehm und genau ist. Da die Maus eine relativ große Auflagefläche hat und darüber hinaus vier statt drei Füße besitzt, ist das von der Razer bekannte Kippeln hier kein Thema. Das Mausrad dreht sich ähnlich wie bei der Razer nicht rund sondern rastet Schritt für Schritt merkbar ein. Auf der linken Seite befinden sich auch hier 2 Tasten. Diese sind im Vergleich zur Razer mehr nach außen gewölbt, was sie leichter bedienbar macht. Auch ihr Druckpunkt ist über jeden Zweifel erhaben. Als Besonderheit kann man bei dieser Maus das Mausrad nach links und nach rechts bewegen und natürlich drücken. Das Drücken des Mausrads geht jedoch zu schwer. Mit Hilfe der Maus Slider lässt sich die Maus problemlos auf dem Tisch oder Mauspad navigieren. Sie ist hierbei jedoch einen Tick schwerfälliger und lauter als die Copperhead.




Letzte Aktualisierung ( Monday, 16. October 2006 )
 
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