| Scythe Ninja Plus Rev. B |
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| Geschrieben von Tobias Mann | |||||||||||||
| Tuesday, 9. January 2007 | |||||||||||||
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Seite 3 von 8 Der CPU-Kühler Mit seinen gigantischen Abmaßen von 110x110x150 mm zählt der Scythe Ninja Plus Revison B sicherlich zu einem der größten Luftkühler, welcher zur Zeit am Markt zu haben ist. Da Größe nicht gleich Leistung bedeutet und den wesentlich Nachteil des hohen Gewichtes mit sich trägt, setzt man bei Scythe auf die alt bewährte Kombination aus Aluminium und Kupfer. Dadurch wiegt der Ninja Plus ohne Lüfter „nur“ 640g und überschreitet somit nicht die maximale mechanische Belastung, welche auf die CPU bzw. das Mainboard wirken darf. Die extreme Höhe dieses Towerkühlers hat vor allen Dingen den Grund, dass es sich eigentlich um einen Passivkühler handelt und dieser eine Menge Kühllammelen trotz großer Zwischenräume benötigt. So kann im Passivbetrieb die erhitzte Luft von der Gehäuselüftung problemlos zwischen den Kühlrippen abgesaugt werden. Gebe es nicht diese großen Zwischenräume, wäre ein wesentlich höherer Luftdruck von Nöten, um die erhitzte Luft zwischen den Lammelen zu entfernen. Insgesamt wurden beim Scythe Ninja Plus Revison B sechs Heatpipes verbaut, welche im 12-Wege Einbau arbeiten und somit annähernd die Wärmeleitleistung von 12 Heatpipes haben. Weniger optimal wurden die Heatpipes mit dem Kühlerboden verbunden, wobei besonders die oben liegenden 3 Pipes einen relativ großen thermischen Widerstand zu der jeweiligen CPU haben sollten. Eine andere Lösung an dieser Stelle würde jedoch sicherlich mit höheren Kosten aufschlagen und keinen wesentlichen Vorteil bei der großen Anzahl der Heatpipes bringen. Die Verarbeitung des Kühlkörpers ist ansonsten sehr sauber und gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Bodenplatte, welche mit Hilfe der Wärmeleitpaste einen optimalen Kontakt zur CPU herstellen muss, ist ausreichend plan und wurde auf Hochglanz poliert. Dadurch entsteht an dieser Stelle kein Engpass bei der Wärmeübertragung. Auch der richtige Anpressdruck auf die CPU ist ein wichtiger Faktor für beste Wärmeabfuhr. Hier kommt das neue Montagesystem des Ninja zum Einsatz, welches gute Sockelkompatibilität bietet und die Installation dem Käufer um einiges erleichtert, da die Rückplatte nicht mehr gewechselt werden muss und somit ein Mainboardausbau entfällt. Dadurch geht die Inbetriebnahme des CPU-Kühlers unkompliziert von Hand und Scythe bringt neben VTMS ein weiteres gutes Montagesystem auf den Markt. Wie schon erwähnt beinhaltet die Revision B des Scythe Ninja einen neuen 120mm Axiallüfter, welcher laut Hersteller seine Arbeit leiser als sein Vorgänger verrichtet und dabei trotzdem einen höheren Luftdurchsatz erzielt. Dieser kann wahlweise mit zwei enthaltenen Stahlklammern montiert werden und sorgt bei Verwendung für einen Leistungsschub des CPU-Kühlers. |
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| Letzte Aktualisierung ( Saturday, 3. February 2007 ) | |||||||||||||
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